Reisebericht Fotosafari Masai Mara | Amazing Views
Fotoreise Masai Mara

Reisebericht Fotosafari Masai Mara

Out of Africa Feeling pur!

Wir nutzten die erste Januar Woche für eine Reko Reise nach Kenia. Wir wollten zwei neue Camps kennen lernen und heraus finden, ob sich dort auch eine Fotosafari ausserhalb der Migration Saison durchführen lässt. Wir haben die Camps aufgrund ihrer hervorragenden Lage in privaten Konzessionen und ihrem guten Ruf unter Fotografen ausgesucht.

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Eintauchen in Afrika

Die Anreise nach Kenia verlief entspannt. Aufgrund der vorhanden Schutzkonzepte am Flughafen, im Flugzeug und auch in Kenia fühlten wir uns stets sicher.

Nach einem kurzen Flug von knapp einer Stunde ab Nairobi landen wir schon bald in der Mara North Conservancy. Wir werden von unserem Guide abgeholt und fahren zur ersten Lodge.

In der Lodge angekommen werden wir herzlich empfangen. Alle freuen sich, dass Touristen da sind. Wir geniessen ein leckeres Mittagessen im Garten der Lodge und fühlen uns gleich wie im Film Out of Africa.

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Es geht los – auf zur ersten Pirschfahrt

Später auf dem Safari Fahrzeug verdrücken wir unauffällig ein paar Freudentränen. Die afrikanische Luft einzuatmen und die wunderschönen Landschaften der Mara zu sehen sind ein Traum. Wir fühlen uns im Safari Fahrzeug des Camps sofort wohl. Wir haben genügend Platz für unsere Ausrüstung. Bean Bags werden zur Verfügung gestellt. Diese können wir bequem auf der dafür vorgesehenen Auflage-Plattform benutzen.

Schon nach wenigen Minuten begegnen wir beim ersten Game Drive auf zwei Geparden Brüder.

Später treffen wir auf ein Rudel Löwen. Diesen sind am Aufbrechen, um zu jagen. Wir begleiten sie ein Stück bis die Sonne untergeht. Dadurch, dass wir uns in einer privaten Konzession befinden, dürfen die Guides hier Offroad fahren. So ist man bei den Tiersichtungen hautnah mit dabei und kann die Tiere oft aus der Nähe fotografieren.

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Eindrückliche Tiersichtungen

Der nächste Tag begrüsst uns mit einem spektakulären Sonnenaufgang wie aus dem Bilderbuch: eine Herde Gnus am Horizont, ein schön gefärbter Himmel, eine einzelne Akazie und eine endlose Weite. Nur ab und zu wird die Stille durch die Rufe der Gnus durchbrochen. Unser Guide sucht den perfekten Standort für uns, so dass die Silhouetten der Gnus und der Akazienbaum perfekt platziert sind. Er weiss genau was Fotografen wollen.

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Es folgt gleich ein weiterer Höhepunkt. Wir beobachten einen Schwarm von Webervögeln bei ihrem Nestbau. Es herrscht reges Treiben. Flink bauen sie ihre Nester und üben zwischendurch mit beeindruckenden Flügelschlägen, um bei den Weibchen zu punkten.

Der Tag wird abends mit der Sichtung einer Herde Elefanten abgerundet. Sie grasen friedlich mitten in der Savanne. Am Himmel türmen sich Gewitterwolken und verleihen der Szenerie eine besonders schöne Atmosphäre. Auf dem Weg zurück zum Camp blitzt und donnert es bereits.

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Auf zur nächsten Konzession

Nach drei Tagen fahren wir heute zur nächsten Konzession. Sie grenzt direkt an Mara North.

Das nächste Highlight folgt schon während dem Transfer. Wir sind genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wir dürfen eine Löwin beobachten, wie sie ihre Kleinen unter einen Busch trägt. Wir sind hin und weg. Unser Guide weiss, dass die Löwin mehrere Jungen hat und platziert das Safari-Fahrzeug perfekt. Wir können wunderschöne Bilder aus der richtigen Perspektive einfangen.

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Um zur nächsten Lodge zu gelangen, müssen wir einen Fluss überqueren. Aufgrund des gestrigen Gewitters ist der Wasserspiegel jedoch stark angestiegen und wir müssen warten, bis das Wasser etwas zurück geht.

Wir nutzen die Zeit und suchen nach einer Leopardin, die hier ihr Revier hat. Schon nach kurzer Zeit treffen wir auf sie. Sie döst gemütlich in einer Astgabel. Im Safariauto bekommen wir ein leckeres Frühstück serviert. Ein schönes Erlebnis, direkt unter einem Baum mit einem Leoparden einen heissen Kaffee zu trinken.

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In der neuen Lodge angekommen fühlen wir uns gleich sehr wohl. Es herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre und die beiden Camp Manager kümmern sich mit grossem Engagement um die Gäste. Wir verbringen drei tolle Tage unter Gleichgesinnten Fotografen und Afrika-Fans. Abends werden die aufgenommen Bilder angeschaut und man tauscht sich zum Thema Bildkomposition und Bildbearbeitung rege aus. Die Pandemie rückt dabei in den Hintergrund. Wir können unsere Batterien wieder aufladen.

Ein Höhepunkt jagt den nächsten

Der Morgen startet mit der Sichtung eines Rudel Löwen, das im goldenen Morgenlicht die Savanne durchstreift. Unser Guide platziert das Fahrzeug immer wieder neu so, dass die Löwen in der perfekten Linie zur tief stehenden Sonne stehen. Wir können wunderschöne Gegenlicht Aufnahmen einfangen und die kleinen Löwen beim Spielen und Jagen beobachten.

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Später treffen wir auf eine ägyptische Gänsefamilie mit über 10 kleinen Küken. Sie wirken sehr nervös. Ganz in der Nähe entdecken wir ein Krokodil unter der Wasseroberfläche. Doch es vergeht gut eine Stunde und nichts passiert. Paul der Besitzer der Camps, der uns heute auf unserem Auto begleitet, meinte eben noch, dass das Krokodil wohl heute keinen Hunger habe. Und zack – plötzlich taucht das Krokodil auf. Alles geht sehr schnell. Beim Nachzählen stellen wir fest, dass etwa 3 Küken fehlen.

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Am Nachmittag treffen wir wieder auf die Leopardin Fig. Wir verbringen die Zeit bis zum Sonnenuntergang mit ihr. Alles kommt zusammen: ein Leopard auf einem Baum, der perfekte Baum, das richtige Licht, Sturmwolken am Horizont und ein wunderschöner Sonnenuntergang. Der Traum jedes Afrika-Reisenden und Wildlife Fotografen. Unsere Kameras laufen heiss und der Guide positioniert unser Fahrzeug immer wieder neu in die ideale Lage. So können wir eine ganze Handvoll verschiedener Aufnahmen dieser Leopardin mit nach Hause nehmen: goldener Leopard vor einem dunkelblauen Himmel, Weitwinkel Aufnahme mit den sich auftürmenden Sturmwolken im Hintergrund, ein Leopard in der vom Sonnenuntergang in warmes Licht getauchten Landschaft und eine Leoparden-Silhouette vor orangenem Himmel. Besonders gut gefällt uns dabei das Fotografieren durch das offene Dach mit Bean Bags. Das ist aufgrund der hohen Lage des Leoparden im Baum sehr bequem.

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Kurz nach Sonnenuntergang bricht ein heftiges Gewitter aus. In der Lodge angekommen, laufen wir im knöcheltiefen Wasser zurück zum Zelt. Der Abend wird von einem gemütlichen Abendessen im Trockenen abgerundet. Alle sind überglücklich über den heutigen Tag. Unsere Guides haben uns geniale Voraussetzungen für fantastische Aufnahmen ermöglicht.

Ein krönender Abschluss

Am Morgen hat sich der Sturm gelegt. Im sanften Morgenlicht treffen wir auf ein grosses Rudel Löwen. Sie sind sehr aktiv und unterhalten uns während Stunden. Es wird gespielt, gejagt und auf Bäumen rumgeklettert.

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Später machen wir uns auf die Suche nach einer Geparden-Familie. Wir finden sie nach langem Suchen. Sie liegen eng aneinander geschmiegt im Gras und wärmen sich.

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Unser letzter Tag begrüsst uns mit einem fantastischen Sonnenaufgang. Wir wollen die Geparden-Familie nochmals aufsuchen und werden auch schon bald fündig. Sie sind gerade am Aufbrechen.  Wir begleiten die Familie während zwei Stunden. Sie streifen durch die Savanne und jagen erfolglos eine Herde Impalas, später dann jedoch erfolgreich einen Hasen. Wir verabschieden uns von den Geparden und machen uns langsam auf den Rückweg zur Lodge. Eine ereignisvolle Safari geht zu Ende.

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Fazit

Die Safari hat sich mehr als gelohnt. Nach einer Woche im Busch waren wir regelrecht begeistert. Wir haben jeden Tag Katzen gesehen. Dies trotz Nebensaison. Auch die verschiedenen Gespräche und Interviews mit unseren Guides und Camp Manager haben bestätigt, dass sich die Zeit zwischen November und Februar hervorragend für eine Fotosafari eignet.  Mit Ausnahme von Weihnachten und Neujahr sind in dieser Zeit nur wenige Touristen unterwegs und die Lage der Camps in privaten Konzessionen bietet die perfekte Ausgangslage für intensive und ereignisvolle Safaris. Auch die gute Ausbildung der Guides und deren grosser Erfahrung im Umgang mit den Bedürfnissen von Fotografen haben uns sehr beeindruckt. Die geräumigen Fahrzeuge, mit vielen kleinen Details, die das Fotografen Leben vereinfachen haben uns ebenfalls überzeugt. Wir waren auf jeden Fall nicht zum letzten Mal hier.

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Bilder in diesem Beitrag: Jennifer Brühlmann, Thomas Brühlmann

Begleite uns auf eine einmalige Masai Mara Fotosafari

Die Masai Mara ist eines der bekanntesten Wildgebiete Afrikas. Die Region ist berühmt für regelmässige und spektakuläre Tiersichtungen. Diese Fotosafari ist Afrika pur! Freue Dich auf tolle Wildlife Sightings, eine afrikanische Savannen-Landschaft wie aus dem Bilderbuch und atemberaubende Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Die Reise wird in einer exklusiven Kleingruppe mit nur drei Gästen durchgeführt. Ein unvergessliches Erlebnis und individuelle Betreuung sind garantiert.

ZUR FOTOREISE MASAI MARA EXPLORER

Reisen und Fotografie sind unsere Leidenschaft. Auf unserem Blog berichten wir über tolle Foto Locations weltweit, Tipps und Tricks in der Naturfotografie, unsere Fotoreisen und vieles mehr.

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